Archive for the ‘Historischer Roman’ Category

[Gelesen] The Book Thief – Markus Zusak

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Ein kleines Mädchen stiehlt Bücher und versucht damit, den Schrecken des Krieges auszublenden.

Deutschland, 1939: Der Zweite Weltkrieg tobt in vollen Zügen und die Welle der Zerstörung macht auch vor der Familie Meminger nicht Halt. Gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Werner soll die neunjährige Liesel daher von ihrer Mutter in den kleinen Ort Molching bei München gebracht werden, wo sie in die Obhut von Pflegeeltern gegeben werden soll. Die an Strapazen reiche Zugfahrt ist für den geschwächten Werner jedoch zu viel und er stirbt noch während der Reise nach Süddeutschland. Auf seiner Beerdigung sieht Liesel dann zufällig, wie einem der Totengräber ein Buch aus der Jacke fällt. Obwohl sie nicht lesen kann, nutzt Liesel einen unbeobachteten Moment, um das Buch einzustecken – der Anfang einer außergewöhnlichen Geschichte… Weiterlesen

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[Gehört] Die Abenteuer des Huckleberry Finn – Mark Twain

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Ein junger Herumtreiber reißt von zuhause aus und erlebt ein kurioses Abenteuer nach dem nächsten.

Nachdem der junge Huckleberry Finn gemeinsam mit seinem Freund Tom Sawyer einen beachtlichen Goldschatz entdeckt hat, sieht er eigentlich einem sehr angenehmen Leben entgegen, denn der ihm zugeteilte Anteil von 6000 Dollar ist nicht nur für einen kleinen Jungen ein enormes Vermögen. Allerdings macht ihm die anstrengende Bemutterung durch seine Vormundin, die Witwe Douglas, und deren Schwester Miss Watson zu schaffen, sodass er jede Gelegenheit nutzt, dem langweiligen zivilisierten Leben zu entfliehen und stattdessen in Tom Sawyers Jungenbande aufregende Abenteuer zu erleben. Besonders dick kommt es für Huck jedoch, als wie aus dem Nichts sein alkoholabhängiger Vater auftaucht und plötzlich die Erziehung des Jungen an sich reißen will. Dabei ist dem Jungen von Anfang an klar, dass sein alter Herr nicht im geringsten an seinem Wohlbefinden interessiert ist, sondern es nur auf Hucks Anteil des Schatzes abgesehen hat… Weiterlesen

[Gelesen] The Abominable – Dan Simmons

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Drei ambitionierte Bergsteiger machen sich auf, um die Vermissten einer gescheiterten Everest-Expedition zu bergen – und um nebenbei selbst den höchsten Punkt der Erde zu erklimmen.

Mount Everest, 1924: Ihm Rahmen der zweiten britischen Mount-Everest-Expedition bricht eine Gruppe Bergsteiger auf, um als erste Menschen auf dem Dach der Welt zu stehen. Nachdem zunächst zwei Besteigungsversuche scheitern, starten George L. Mallory und Andrew „Sandy“ Irvine am 8. Juni 1924 einen dritten und letzten Versuch, den Everest zu bezwingen – und werden kurz darauf zum letzten Mal lebend gesehen. Die Leichen der beiden Verschollenen konnten zwar 1999 endlich gefunden werden, doch bis zum heutigen Tage ist ungeklärt, ob Mallory und Irvine vor ihrem Tod den Gipfel des 8.848 Meter hohen Berges erreicht haben – so gelten nach wie vor Edmund Hillary und Tenzing Norgay als Erstbesteiger des Himalaya-Giganten. Weiterlesen

[Gelesen] Letters from a Murderer – John Matthews

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In New York werden Prostituierte brutal abgeschlachtet. Gehen die Morde auf das Konto des berüchtigten Rippers oder ist ein Nachahmungstäter für die Verbrechen verantwortlich?

New York, 1891: In einer der dunklen Straßen der Stadt wird die Leiche einer Prostituierten aufgefunden, der Leichnam grausam verstümmelt und mit einem kleinen „X“ auf der Schulter gekennzeichnet. Da die Verletzungen der Toten frappierend an die drei Jahre zurückliegenden Morde von „Jack the Ripper“ erinnern, wird der damalige Londoner Chefermittler informiert, der sofort seinen derzeit in den Staaten verweilenden Schützling Finley Jameson auf den Fall ansetzt. Gemeinsam mit dem New Yorker Polizistin Joseph Argenti entdeckt dieser weitere beunruhigende Gemeinsamkeiten zwischen den ungeklärten Verbrechen und sieht sich zudem schnell mit einem weiteren grausamen Mord konfrontiert. Alles sieht danach aus, als würde der Ripper sein perfides Spiel mit den Ermittlern nun in Amerika fortsetzen wollen… Weiterlesen

[Gehört] Die Elenden/Les Misérables – Victor Hugo

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Die französische Revolution liegt bereits einige Jahre zurück, doch noch immer ist das Leben in Frankreich für einen Großteil der Menschen hart und trostlos – wie auch der Sträfling Jean Valjean nach seiner Entlassung feststellen muss…

Digne, 1815: In dem kleinen französischen Ort in der Provence wird ein Mann namens Jean Valjean endlich aus dem Bagno entlassen, wo er 19 Jahre lang zur Zwangsarbeit als Galeerensträfling gezwungen war. Als junger Mann hatte er damals einen Laib Brot gestohlen, um damit seine bitterarme Familie vor dem Hungertod zu bewahren – und wurde erwischt. Für den Diebstahl wurde er zur fünf Jahren Haft verurteilt, die durch mehrere Fluchtversuche auf insgesamt fast zwei Jahrzehnte verlängert wurde. Zurück in der Freiheit hat Jean Valjean nichts bis auf ein paar wenige Geldmünzen, die er mit der jahrelangen Strafarbeit verdient hat. Doch auch diese helfen ihm nicht weiter, denn durch seinen Sträflingsausweis ist er für immer gebrandmarkt und findet nirgendwo Obdach. Weiterlesen

[Gelesen] City of Thieves – David Benioff

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Ein jugendlicher Plünderer und ein nur unwesentlich älterer Deserteur haben im 2. Weltkrieg nur eine Chance, um sich selbst vor der Todesstrafe zu bewahren: Sie müssen innerhalb einer Woche 12 Eier auftreiben…

Winter, 1942: Lev ist 17 Jahre alt und lebt alleine in „Piter“, wie die Einheimischen die russische Stadt Leningrad nennen. Sein Vater, ein Dichter, ist vor kurzem von der Geheimpolizei NKWD geschnappt worden, weil er mit seinen Texten für Aufruhr gesorgt hat, und seine Schwester und seine Mutter haben die Stadt längst fluchtartig verlassen, um den Angriffen der Deutschen zu entgehen. Nur Lev ist in einer Mischung aus Sturheit und Naivität in seiner Heimatstadt geblieben und zieht dort Tag für Tag mit Gleichaltrigen durch die zerstörten Straßen, immer auf der Suche nach Nahrung und Schutz vor den regelmäßigen Bombenangriffen. Weiterlesen

[Gelesen] The Yard (Murder Squad #1) – Alex Grecian

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Ein Jahr nach den Morden von Jack the Ripper sieht sich die Londoner Polizei erneut mit einem sadistischen Killer konfrontiert. Dieser hat es zudem auf ihre eigenen Reihen abgesehen…

London, 1889: Die englische Hauptstadt hat sich immer noch nicht von den brutalen Prostituierten-Morden Jack the Rippers erholt, da sorgt bereits das nächste schlimme Verbrechen für Unruhe unter den Bürgern und der Polizei. An der Euston Square Station wurde eine verlassene Truhe aufgefunden, in ihr die ineinander verschlungene Leiche eines Mannes. Dieser wird von den Ermittlern des Scotland Yard schnell als Inspector Christian Little identifiziert, einen der Angehörigen des neu gegründeten Murder Squad, das sich auf die Untersuchung von Kapitalverbrechen spezialisiert hat. Weiterlesen

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